Klatschmohn

In der Naturheilkunde wird der Klatschmohn (Papaver rhoeas) vor allem für zwei zentrale Anwendungsbereiche genutzt:

  • Atemwegserkrankungen: Durch den hohen Anteil an Schleimstoffen lindern die getrockneten Blüten hartnäckigen, trockenen Reizhusten, Heiserkeit und Katarrhe der oberen Luftwege. Sie legen sich schützend auf die gereizten Schleimhäute.

  • Nervöse Beschwerden: Das milde Alkaloid Rhoeadin wirkt sanft beruhigend. Es wird traditionell bei innerer Unruhe, nervösen Spannungszuständen und leichten Schlafstörungen eingesetzt.

Die Anwendung erfolgt meist als Teeaufguss der roten Kronblätter, häufig gemischt mit anderen Husten- oder Beruhigungskräutern.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0