Taraxacum officinale
(Löwenzahn)
Der Gewöhnliche Löwenzahn
(Taraxacum officinale) ist eine traditionell bewährte Heilpflanze, die vor allem in der Naturheilkunde und Homöopathie für ihre anregenden und ausleitenden Eigenschaften geschätzt
wird.
Naturheilkundliche
Anwendung
In der Phytotherapie wird die
gesamte Pflanze – insbesondere Wurzel und Kraut – wegen ihres hohen Gehalts an Bitterstoffen, Triterpenen und Flavonoiden verwendet. Die Hauptanwendungsgebiete umfassen:
Leber-Galle-System: Förderung
der Gallensekretion und Unterstützung der Leberfunktion.
Verdauung: Anregung von
Appetit und Verdauung (unterstützt bei Völlegefühl und Blähungen).
Stoffwechsel und Ausscheidung:
Leichte harntreibende Wirkung (Diurese) zur Unterstützung von Niere und Blase.
Homöopathisches
Arzneimittelbild
In der Homöopathie wird die
frische, ganze Pflanze zu Beginn der Blütezeit verarbeitet. Die Leitsymptome von Taraxacum richten sich stark auf den Magen-Darm-Trakt sowie auf Störungen im
Leber-Galle-Stoffwechsel:
Zunge: Ein zentrales
Leitsymptom ist eine weiß belegte Zunge, die sich in großen Schuppen oder Inseln ablöst („Landkartenzunge“).
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